Schattenwurf auf dem Chäserrugg

Das Reformationsjubiläum wirft seine Schatten voraus - und zwar am kommenden Mittwoch, 11. Januar bis auf den Gipfel des Chäserruggs. Dort findet nämlich um 19 Uhr ein Sofagespräch mit Toni Brunner, Nationalrat; Mario Fehr, Regierungspräsident des Kantons Zürich; Heiner Graf, Kirchenrat Evang.-ref. Kirche des Kantons St.Gallen, und Gerry Hofstetter, Lichtkünstler, statt. Durch das Gespräch führt Pfr. Christoph Sigrist, Botschafter des Reformationsjubiläums im Kanton Zürich. Den musikalischen Höhepunkt schafft der Jodelclub Säntisgruess.

Das Gespräch ist Teil des Projektes "Schattenwurf", das Christoph Sigrist zum Reformationsjubiläum des Kantons Zürich lanciert het. An jedem ersten Tag im Monat im Jahr 2017, bis am 1. Dezember, wird vom Grossmünster in Zürich und der Zwingli Statue eine Botschaft in der Stadt laut, die öffentlich proklamiert, prominent debattiert und aktuell thematisiert, was aus reformierter Tradition zu sagen ist.
Lichtinstallationen von Gerry Hofstetter knüpfen mit Bildern, Portraits und der Silhouette der Zwingli Statue auf Gebäude, Wasser,
Landschaften, Natur und Kultur an. In unmittelbarer Zeitnähe zur Performance in Zürich geht das Kunstprojekt auf Tour und schreitet in der Schweiz und Europa die Orte der biografischen Achse von Zwingli ab. Die Botschaft vom Januar lautet „Neugeburt".

Treffpunkt zur Bahnfahrt auf den Chäserrugg ist um 18.30 bei der Talstation. Bahnfahrt und Eintritt sind frei. Weitere Informationen zum Schattenwurf unter www.schattenwurfzwingli.ch